Sonntag, 1. Dezember 2013

#rspkarneval Über Stock und Stein: Die Koschkabruderschaft der Reisenden

Ich wollte diesen Post ja sowieso schreiben. Aber zufällig passt er auch noch in den #rspkarneval diesen November rein. Auch wenn es jetzt etwas spät geworden ist. Nun also ein Artikel über einen ortsübergreifenden wanderlustigen Zusammenschluss in Felis!

Die Koschkabruderschaft 

Einst wanderte ein Kater aus dem russischen St. Petersburg(genauer der dortigen Eremitage) bis ins französische Paris. Er selbst nannte sich nur Koschka, das russische Wort für Katze. Überall erzählte er von Mütterchen Bastet, die ihm neues Leben geschenkt hatte und hatte viele verschiedene Geschichten auf Lager, die er gerne gegen eine kleine Mahlzeit oder einen warmen Platz im Heu zum Besten gab. Immer wieder folgten andere seinem Beispiel und brachten Geschichten so von Revier zu Revier. Es dauerte nicht lange und einige der wiedergeborenen Katzen, die er kennengelernt hatte, wollten auch nach seiner Durchreise mit ihm in Kontakt bleiben. Daher beschloss Koschka bald einen Treffpunkt in den Traumlanden auszumachen und sich in jedem Winter mit allen dort zu treffen. Bald begannen die anderen Katzen auch Treffen in der wachen Welt zur Sommersonnenwende zu organisieren. Seine Freunde rekrutierten immer mehr Katzen, die  gerne reisen wollten und so wurde die Koschkabruderschaft der Reisenden geboren!

Fünf Krallen

Wenn sich eine Katze der Bruderschaft anschliessen will, wird ihr klargemacht, dass sie die fünf Krallen beherrschen sollte. Diese sind:
  • Hunger
  • Krankheit
  • Wilde Tiere
  • Menschen
  • Orientierung
Das soll eine kleine Orientierung für Stunts und Skills sein, wenn man eine Figur der Bruderschaft erstellen möchte, sei es als NSC oder SC. Ich geh schnell auf die einzelnen Punkte ein. Hunger bedeutet nichts anderes, dass die Katze Jagen kann oder zumindest im menschlichen Müll Nahrung finden kann. Krankheit heisst, dass die Katze einerseits in der Lage ist trockene warme Plätze zum Schlafen zu findet, andererseits ev. die Gabe zur magischen Heilung besitzt. Beide Punkte sind im täglichen Leben wenig interessant, wenn man aber Reisen ausspielen möchte, übliche Gefahren. Wilde Tiere bezieht sich vor allem auf die für eine Katze gefährlichen, also Fuchs und Wildschwein. Wölfe gibts in Deutschland ja eher selten. Das beste Mittel hiergegen, wie auch gegen den Punkt Menschen ist dabei wohl Heimlichkeit. Von Menschen gehen drei Gefahren aus: a) Tierschützer die Fallen aufstellen um verwilderte Hauskatzen zu kastrieren und eventuell ins Tierheim zu bringen b) Strassenverkehr und c) Jäger, die teils den Hang haben streunende Hauskatzen zu erschiessen. Der Punkt Orientierung erklärt sich von selbst.

Sommertreffen

In der  Zeit vom letzten Vollmond vor der Sommersonnenwende bis zum nächsten Vollmond finden mehrere Treffen statt. Diese werden von lokalen Freiwilligen organisiert. Normalerweise melden sich ein paar während des Wintertreffens, suchen dann bei sich zuhause nach einen brauchbaren Ort und hinterlassen im weitem Umkreis drumherum Hinweise in Form von Kratz- und Duftmarkierunge. Ausserdem laden sie so jede Koschka ein, die sie treffen und oft auch einige lokale Feliskatzen. Mancherorts sind auch lokale mundane Größen anzutreffen. Diese Treffen sind sehr individuell. In dem einen Ort könnte es eine eher kurze konspirative Zusammenkunft sein, 30 km weiter treffen sich ausser den Koschkas auch Francis, Macavity und Mr Mistofelees. Hier werden vor allem lokale Informationen ausgetauscht, vor Gefahren gewarnt und wenn notwendig auch Hilfe rekrutiert.

Wintertreffen

Zur Wintersonnenwende gibt es keine Treffen in der realen Leben. Stattdessen treffen sich so ziemlich alle Koschkas in der Traumwelt. Der Versammlungsort ist dabei die berühmte Eremitage in St. Petersburg, der ursprünglichen Heimat des ersten Koschka. In (auch unserer) Realität leben dort an die 50 Katzen in den dortigen Kellern und Heizungsräume. Irgendeine davon ist immer am träumen und hält somit die Eremitage als Standort in den Traumlanden stabil. Das erste Mal wird der träumenden Katze noch der Weg gezeigt, ansonsten muss sie sich in ihrem Traum einen Übergang (meist über einen dortigen Luftschacht) selbst erträumen. Beim Wintertreffen sind daher nur wiedergeborene Katzen anzutreffen und nur äusserst wenige die nicht Koschkas sind oder zumindest in einem vorherigen Leben waren und die, die keine Koschkas sind, sind meist Bewohner der Eremitage. Dafür ist aber auch so ziemlich jede Koschka anwesend. Im Normalfall wird vor allem Wissen und Geschichten ausgetauscht und es geht recht locker zu.

Sonstiges

Interessanterweise sind fast die Hälfte aller Koschkas Hermaphroditen. Diese Idee kam mir durch eine BBC-Doku, die mittlerweile von Youtube verschwunden ist. In dieser Doku haben sie Katzen in dem englischen Dorf mit der höchsten Katzendichte GPS-Sender umgehängt und ihre Bewegungen aufgezeichnet. Eine Katze wanderte dabei am meisten und besuchte die Reviere von anderen Katzen ohne große Rücksicht. Diese hiess Hermi und war Hermaphrodit. Daher sind vor allem Hermaphroditen die Wanderer der Feliskatzenwelt.

 In Felis geht es ja eigentlich eher um lokale Reviere die von einer kleinen Gruppe kätzischer Helden beschützt wird. Die Koschkas passen als NSCs da gut rein, da sie Informationen von aussen bringen können und vor kommenden Gefahren warnen können oder gar die SCs als Helfer in den Nachbarort rekrutrieren können. Wenn man nicht in einer andauernden Zeitlinie ohne Unterbrechungen spielt, kann man eine Koschka sicherlich auch als SC spielen, häufiger wäre es aber wahrscheinlich eine ehemalige Koschka zu spielen. Schliesslich widmen Koschkas nur EINES ihrer Leben dem Reisen.

Kommentare gerne hier oder im RSPblogsforum oder wo auch immer ich den Link reingesetzt habe.

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