Donnerstag, 9. Mai 2013

Tödlichkeit

Ich habe das Thema schon am Ende vom Post über die Körper-Seele-Balance angerissen, hier möcht ich es etwas genauer aufdröseln.


Im deutschen (und auch dem spanischen) Sprachraum hat eine Katze dem Brauch nach sieben Leben. Diese Zahl wird daher so auch in Felis übernommen. Wenn man möchte, passt es auch, sich am englischen Sprachraum zu orientieren und mit Neun Leben zu spielen, dann haben die SCs generell etwas mehr FP und ihr Lebenszyklus (also von Geburt bis letztem Tod) dauert länger. Für wirklich lange Kampagnen könnte das geeigneter sein. Ich ziehe aufgrund des schneller voranschreitenden Verfalls die Sieben Leben vor.

Stresstrack würde ich standardmäßig wegfallen lassen. Es ist ja gewünscht, dass Katzen relativ schnell ihre Leben verlieren können. Sollte der Gruppe das zu schnell gehen, würde ich empfehlen zwei Stresstracks in Höhe der jeweiligen FP zu nutzen. Ich muss noch die Fertigkeitenliste erstellen, eventuell kann man hierüber die Tracks auch noch verlängern. Standardmäßig gibt es jedoch keinen Stresstrack!

(Ich bin neu bei FATE, was ist ein Stresstrack? Ein Pacingmechanismus, auf dem man Stress abstreichen kann, wenn der Track voll ist und weiterhin Stress kassiert, ist man Taken Out, man kann aber statt dort Stress abzustreichen auch Konsequenzen in bestimmten Stufen in kauf nehmen. Ohne Stresstrack muss man das sogar um weiterhin aktiv bleiben zu können. Konsequenzen kommen in Slots bspw. von 2, 4 oder 6 daher und nehmen soviel Stress auf einen Schlag auf. Bei drei Stress, müsste man also eine 4er-Konsequenz nehmen.)

Stattdessen sollte alles über Konsequenzen laufen. Normale Katzen haben nur Slots, die von jeder Art Stress besetzt werden können. Dies sind drei Leichte, eine Schwere und eine Tödliche. Was es bedeutet, die Tödliche Konsequenz zu nehmen, also zu sterben, erkläre ich weiter unten.

Nach dem die Katze das erste, das dritte sowie das fünfte Mal gestorben ist, verwandelt sich jeweils ein Leichter Konsequenzslot in einen Slot nur für seelischen Stress. Ergo hat die Katze im sechsten und siebten Leben nur noch drei Leichte Konsequenzslots für seelischen Stress, einen Schweren für egal welchen Stress und den Tödlichen Slot.
Sollte man mit Neun Leben spielen, fügt man einen leichten Konsequenzslot hinzu, der sich beim siebten Tod verwandelt. Ergo verträgt eine 9-Leben-Feliskatze über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auch etwas mehr als eine 7-Leben-Feliskatze. Da beide aber nicht in derselben Spielgruppe zu finden sein sollten, da sich die Gruppe gemeinsam für eine fixe Zahl Leben entscheiden soll, sollte dies kein Problem sein.

Tödliche Konsequenz bedeutet, man stirbt. In dem Fall verlässt die kätzische Seele ihren Körper.

Beim ersten Tod wird sie von Bastet sofort in eine Version ihres Traumlandes im Jenseits gezogen. Hier wird dann geklärt ob Bastet die Katze wieder ins Leben zurückstößt oder ob die Katze lieber in die ewigen Jagdgründe eingehen will. Bastet macht ihr nur das Angebot und es ist fraglich ob sie dieses Angebot jeder Katze macht, aber das kann durchaus der SL entscheiden. An SC sollte es jedenfalls gehen, auch wenn Bastet durchaus Bedingungen stellen kann. Die erste Reinkarnation findet normalerweise im Form einer Wiedergeburt statt, denn so kann die Feliskatze die Grundlagen für ihre Magie im Mutterleib während des Träumens erlernen.

Sollte dies schon ein weiterer Tod sein, so verlässt die Katze vorläufig nur ihren Körper. Sie kann damit nur noch Dinge tun, die keinen Körper erfordern, sie kann also nur mit Wesen kommunizieren, die sie auch sehen können und Zauber nutzen. Je nachdem wie lange diese Szene noch läuft, hält dieser Zustand für diese oder auch noch die nächste Szene an. Dann stoppt für diesen SC die Zeit und die große Mutterkatze erscheint ihm. Bastet kann sich in dieser zeitlosen Szene mit dem SC unterhalten bevor sie den SC wiederbelebt.
Hier gibt es drei Möglichkeiten. Bastet zieht immer die unauffälligste Form vor, möchte aber bspw. auch nicht, dass ihre Katze nach Wiederbelebung gleich wieder angegriffen werden kann.
  1. Der Seele wird im Uterus einer trächtigen Katze ein neuer kleiner Körper geformt, so dass die Katze tatsächlich wiedergeboren wird.
  2. Der alte Körper wird wieder zusammengeflickt, die tödliche Konsequenz verwandelt sich in eine schwere, falls schon eine schwere existiert, verwandelt sie sich in eine leichte oder verschwindet ganz. Ein Tierarzt ist notwendig um schnell wieder fit zu werden, aber der Zustand ist nicht lebensbedrohlich.
  3. Die dritte Möglichkeit wäre, wenn bspw. der Tod von Menschen beobachtet wurde, den Körper später an anderer Stelle wieder zu beleben, und wenn die Menschen die Familie der Katze waren, wird es auch Zeit für eine neue Identität, ergo wird Bastet das Aussehen der Katze ändern.
Hier sollte sich durchaus die Gruppe besprechen, wie es sinnvoll ist. Wenn der Spieler bspw. beim nächsten Mal keine Zeit hat mitzuspielen, kann man sich für die Variante 1 entscheiden, meistens wird es wohl Variante 2 werden. Variante 1 und 3 bedingen natürlich, dass man die alte Familie verliert bzw. von diesen nicht wiedererkannt wird und überlegen muss. Daher sollte man sich nur in Ausnahmefällen für eine andere Variante als Nummer 2 entscheiden.
Ich weiß nich, ob ich hier noch eine Regelung einsetzen sollte, denn die Gruppe weiß da echt was am besten passt, also am besten so lassen.

Der Letzte Tod: Bei diesem verliert man seinen letzten Körperrefresh und hat keine Möglichkeit mehr ins Leben zurückzukommen. Aber das macht ja nichts, eine Szene hat man noch zum Handeln. Der Schwere sowie der Tödliche Slot sind geheilt und können nun noch mit seelischem Stress gefüllt werden. Nach der Szene, oder wenn der Tödliche Slot genommen wurde, tritt die kätzische Seele tiefer ins Schattenland ein, kann sich höchstens mit FP weitere kurze Momente im Hier und Jetzt erkaufen, danach ist der SC endgültig in den ewigen Jagdgründen und darf auf grünen Wiesen Ratten jagen oder ähnliche Späße.

Sonntag, 5. Mai 2013

Pokerchips für FATE - Deadline

Ich hatte das Thema schon mal (Pokerchips für FelisFate)
Mittlerweile sind Musterchips gekommen und neue Designs angefertigt worden. Ein paar haben ihre Bestellung wieder zurückgezogen, andere ihre Bestellung verändert oder erhöht. Doch ihr habt noch immer die Möglichkeit mitzumachen.

Hier eine Übersicht über die aktuell angebotenen Designs.

Falls euch davon etwas gefällt, meldet euch in dem Bestellerthread. Preis wird zwischen 55 und 65 Cent pro Chip plus 6 € Versand liegen (ausser ihr lasst sie euch auf dem Tanelorntreffen oder sonstwo von Azzurayelos persönlich überreichen). Es gibt auch eine Deadline, damit Azzurayelos auch bestellen kann und zwar am *trommelwirbel*:

Sonntag, 11. Mai, 12:00


Also bleibt noch eine Woche Zeit für Euch Unentschlossene!

Für Felis ist übrigens dies das Design geworden:





Zurück zum Guten an Felis - Balance zwischen Körper und Seele

Ich beziehe mich auf einen älteren Post von mir namens Das Gute an Felis.

Als ich mich entschied Felis als Fatevariante zu machen, habe ich einige Probleme mit einem Schlag gelöst oder kam zumindest den Lösungen sehr nahe. Eine sehr gute Lösung habe ich allerdings verloren. Um diese Lösungen wieder zu finden, geht es im jetztigen Post.

Es geht um die Balance zwischen Körper und Seele.  Nehmen wir mal an, eine Katze hat sieben Leben, wie im deutschen Sprachraum üblich.

Wie es war
Die Katze hat soviele Körperwürfel um körperliche Fähigkeiten einzusetzen, wie sie noch Leben hat. Ausserdem hat sie soviele Seelenwürfel um seelische Fähigkeiten (teils soziales, vor allem magisches) einzusetzen, wie sie bisher gestorben ist. Das heisst, nach zwei Toden, hat sie fünf Körperwürfel und zwei Seelenwürfel.
Dadurch konnte sie körperlich immer weniger reissen, dafür wurde sie aber besser beim Zaubern. Auch wieviel Schaden sie vertrug, hielt von der Körper-Seele-Balance ab.

Wie es ist
Es gibt bei den Aspekten eine Tiltfunktion, die besagt, beim Tod muss ein Aspekt hinzugefügt oder geändert werden. Ich arbeite ohne Stresstracks, aber die Anzahl an Konsequenzen soll sich unterscheiden je nachdem wie oft man schon gestorben ist. Aber wirklich stärker im seelischen, schwächer im körperlichen, wird man nicht. Es gibt für bestimmte stärkere Gaben(Zauberstunts) als Vorraussetzung eine Anzahl an Toden, aber das wars schon


Wie es sein könnte
Ich habe im Moment mehrere Lösungsansätze im Kopf, auch dank Zornhau und Shadoms Kommentar im alten Post.
  1. Den Würfelmechanismus ändern. Statt 4dF benutze ich sieben w6, die ich auf Körper und Seele je nach Anzahl an Toden verteile. Wenn ich nun einen Körperlichen Skill einsetze, würfele ich alle Würfel, ziehe aber die Seelenwürfel von den Körperwürfeln ab. Also praktisch nK-nS oder bei einem Zauberskill eben nS-nK. 
  2. Skillkategorien einführen. Ich könnte es so handhaben, dass ich Skills in Körperskills, Seelenskills und eventuell allgemeinen Skills (also die beides sein können) einführen.
  3. Zwei unterschiedliche Refreshs. Statt "Fatepunkten" gäbe es also körperliche Fatepunkte und seelische.
Ich favorisiere zur Zeit die Variante mit zwei Sorten Refresh. Die Körper-Seele-Balance war das absolute Kernstück, _die_ bestimmende Mechanik im alten System. Bei Fate hat man sehr viele Stellschrauben um ein Setting- oder Spielgefühl zu erzeugen. Angefangen von den Aspekten über Skills, Stunts und Powers bis zu  den Konsequenzen und Stresstrack. Man kann die Extreme der Würfel ändern indem man statt 4dF bspw. d6-d6 nimmt oder indem man eine Anzahl Münzen wirft, so das man nur + und - hat. Aber selten wird sich vorgenommen, die Funktionsweise der Fatepunkte zu ändern. Ich denke, es liegt daran, das diese den Wahren Kern von Fate ausmachen, das diese die bestimmende Mechanik von Fate sind. Das heisst aber nicht, das man daran nicht auch drehen kann.
Ich möchte die Körper-Seele-Balance wieder als Kernstück eingebettet haben. Wenn ich den Würfelmechanismus ändere, ändere ich nur ein wenig die stochastischen Möglichkeiten ein extremes Ergebnis zu würfeln. Wirklich stärker oder schwächer wird die Katze auf diese Weise aber nicht.     


Aber wie soll das denn mit zwei Sorten FP funktionieren?

Es gibt also Körperfatepunkte KFP und Seelenfatepunkte SFP. Ich sehe zwei Möglichkeiten. Einerseits gibt es "Stunts gegen Refresh". Ergo müsste man nur bei magischen Stunts festlegen, das sie nur mit Seelenrefresh gekauft werden können. Allerdings nimmt die Anzahl an Körperrefresh mit jedem Tod ab und irgendwann müsste man früher erworbene profane Stunts wieder vergessen. Auch wenn man das als Teil des Spieles sehen könnte und behaupten könnte, die Katze verlernt diese Dinge, weil sich ihre Seele weiter von ihrem Körper separiert, gefällt mir diese Lösung nicht wirklich. Den körperlichen Verfall stelle ich lieber mit den Slots für Konsequenzen dar (siehe weiter unten).

Stattdessen werde ich mich wohl für die zweite Variante entscheiden.
Um magische Stunts mit FP einzusetzen oder zu verbessern, können nur SFP benutzt werden. Die Wiedergewinnung von FP unterscheidet sich. Klar ist, durch die Annahme von Compells werden in erster Linie KFP zurückgewonnen, es sei denn a] der Compell bezog sich auf einen eindeutig magischen Aspekt oder b] der K-Refresh ist vollständig aufgefüllt. Bei a] bekommt man SFP, bei b] kann man sich entscheiden welche Sorte man möchte. Ausserdem können SFP bis zum Refresh aufgefüllt werden, in dem man mit seinen Menschen kuschelt/sich streicheln lässt bzw. seinen Familienaspekt auslebt. Im ursprünglichen Spiel sollte es mit einem Stunt für Streuner auch möglich sein, sich im Sonnen- oder Mondlicht zu baden um diese Energie wiederaufzufrischen. Also könnte man, wenn man einen Familienaspekt hat, der bedeutet, das man ein Streuner ist, es auch zulassen auf diese Weise SFP wieder zu gewinnen.

Mir ist klar, das diese Regelung dazu führen wird, dass man mitten in der Action sagen kann "Verdammt, ich hab keine SFP mehr, lass mich mal nachhause gehen", der SC sich also aus der Action verabschieden möchte. Ich halte diese Gefahr allerdings für gering, denn Kämpfe sollten so schnell gehen, das man vorher eine Ausruhphase einlegt, oder wenn man vom Kampf überrascht wird, gar keine Zeit hat, erst mal nachhause zu gehen.

Weiterhin wird von der Körper-Seele-Balance abhängen, wieviel Konsequenzen sie bekommen kann. Ich plane im regulären Spiel auf Stresstracks vollkommen zu verzichten (aber als optional zu erwähnen). Vor dem ersten Tod hätte eine Katze drei leichte Konsequenzslots, einen schweren und einen tödlichen. Diese Slots (ausser dem tödlichen) sind frei wählbar als seelische oder körperliche Konsequenzen. Nach dem ersten, dem dritten sowie dem fünften Tod (bei sieben Leben) verwandelt sich jeweils ein leichter Konsequenzslot in einen Slot nur für seelischen Schaden. Dieses werde ich genauer in einem zukünftigen Blogpost erklären.

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Fragen, Anmerkungen, Kritiken, Kommentare? Schreibt hier, auf g+ oder wo auch immer ich diesen Blog für Euch verlinkt habe.

Montag, 29. April 2013

Metaphysik von unsrer Realität, Schattenland und Traumlanden

Im vorletzten Blogpost habe ich Traumlande und das Schattenland angerissen. Nun hatte ich über Nacht eine Epiphanie betreffs der Metaphysik. Dieser Blogeintrag könnte länger werden...

In meinem ursprünglichen Felis-System hatte man mit jedem Tod einen Punkt Seele bekommen und von der Seele hing wiederum die Länge des Stresstracks zum Zaubern ab. Die Ressource zum Zaubern hiess "Licht" und konnte regeneriert werden, in dem man bspw. mit seinen Menschen kuschelt oder wenn man familienloser Streuner war, indem man im Mond- oder Sonnenlicht badet.
Um ins Schattenland zu gelangen, hat man dementsprechend Licht ausgegeben. Nun war es aber so, dass das Schattenland an deiner Seele zehrt, da diese noch voller Lebenskraft(eben Licht) ist. Also bewirkte ein längerer Aufenthalt im Schattenland, dass man mehr Licht verliert und wenn der Lichttrack aufgebracht war, wurde dem Schattenlandbesucher physischer Schaden zu teil. 

Die verschiedenen Dimensionen der Welt haben unterschiedliche Härtegrade. Der Härtegrad bestimmt, wie leicht die Umgebung durch Magie beeinflusst werden kann. Die härteste Ebene ist dementsprechend unsere physische Realität, Schattenlande, als nächste Ebene unserer Realität erleichtert das Zaubern ein wenig, aber nach jeder Szene wird ein seelischer Verteidigungswurf fällig, da das Schattenland permanent versucht das Licht aus dem Leben zu saugen. In den Traumlanden hängt es davon ab, ob man sich im eigenen Traumland befindet (mithilfe eines eigenen Aspekts und freien Invocations wahrscheinlich) oder in anderen Bereichen der Traumlande. Man kann relativ einfach die wenigen Aspekte des eigenen Traumlandes erstellen und ändern, ohne Besucher im eigenen Traumland muss die Katze nicht mal würfeln. Beim Besuch eines fremden Traumlandes hat aber natürlich der Ersteller die Oberhoheit und man muss beim Zaubern auch gegen dessen Willen ankommen.

Wie gelangt man von einer Realität in die andere?
Am einfachsten ist es das Schattenland zu erreichen. Dazu muss sich die Felis-Katze nur in einen Schatten begeben und dort ins Schattenland wollen. Würfeln sollte man dazu erst, wenn Gefahr besteht oder sie andere Katzen mitnehmen möchte. Im ursprünglichen System wollte ich hier einen Ritualwert einbauen, der dann zusammen mit dem Wurf bestimmt hätte, wieviele Mitreisende sie hätte mitnehmen können und wie lange es gedauert hätte, bis seelischer Schaden ausgeteilt würde. Ich denke es wird durchaus drin sein, mit einem solchen guten Wurf die Dauer bis man vom Schattenland seelisch attackiert wird, um eine oder zwei Szenen zu verlängern.
Die Traumlande zu erreichen ist auch erstmal einfach. Man muss nur schlafen und träumen. Schwieriger wird es, wenn man in fremden Träumen wandern möchte oder gar die tieferen Traumebenen erreichen möchte. Aber das kommt wohl im Post in dem ich Traumlande näher betrachte. Hier wird definitiv viel mit Aspekten gearbeitet werden.

Dazu gibt es die Totenreiche und die Reiche der Gottheiten und anderer übernatürlicher Wesenheiten. Diese Reiche sind zu erreichen vom Schattenland aus, wobei hier man durch die Totenreiche müsste um zu den Gottheiten zu gelangen. Hier gibt es Portale die auch Wächter haben und die man bestechen, austricksen oder besiegen müsste, wobei austricksen wohl am einfachsten ist. Über die Traumlande kommt man ebenfalls in die Reiche der Gottheiten. Üblicherweise besuchen diese einen aber schon selbst, wenn sie ein Anliegen haben. Es ist möglich, sie über die Traumlande zu finden aber da es hier weniger verläßliche Wegmarken geben wird, wird der Weg länger sein und Wächter gibt es auch hier.

Es wäre wohl noch zu erwähnen, das die Todeserfahrung den Feliskatzen erst erlaubt das Schattenland zu sehen und zu bereisen. Die Traumlande zu bewandern kann jedoch erlernt werden. Bei Menschen nennt man das "Luzides Träumen". Während das Schattenland Geister und Dämonen beherbergt und die Zwischenwelt zwischen der physischen Realität des Lebens und den Totenreichen darstellt, sind die Traumlande die erträumten Lande der Seelen der Lebewesen. Die Reiche der Götter liegen zwischen ihren jeweiligen Totenreichen und diesem Ozean an Traumlanden. Hier taucht die philosophische Frage auf, besteht der Traum weiter, nachdem wir aufgewacht sind?

Dienstag, 23. April 2013

Ade, Tanelorn

Machts gut und danke für den Fisch.

Na, so kurz will ichs doch nicht halten. Ich habe meinen Account im Tanelorn löschen lassen. Nicht weil ich böse wäre oder so was. Zwei Sachen haben mich lange im Tanelorn gehalten. Das eine war meine Spielrunde, die jetzt offline erstmal brachliegt und online über die Drachenzwinge organisiert wird. Ausserdem haben alle Beteiligten meine Telefonnummer. Die verlier ich durch einen Weggang also nicht. Das Zweite war Felis und ich hab festgestellt, dass der Blog für mich besser funktioniert als das Forum. Natürlich verlier ich dadurch an Aufmerksamkeit für Felis, weil ich dort nicht mehr crossposten kann.
Aber zur Zeit habe ich alle Fragen die ich ans Tanelorn stellen konnte, schon gestellt. Die Debatten andererseits die ich dort geführt habe, halten mich nur vom Fokussieren auf Wichtigeres ab. Manchmal muss man einen Schnitt machen um weiter gehen zu können.
Was wird aus meinem Channel dort? Ich habe gesagt, es ist mir gleich, was sie damit tun. Ich nehme an, sie lassen ihn erstmal so stehen und verschieben ihn irgendwann ins Archiv für Eigenentwicklungen. Das ist okay.

Ich kann das Tanelorn noch immer jedem empfehlen, aber zur Zeit ist es schlicht nicht meine online-Heimat.

Aktiv bin ich weiterhin mit meiner Page auf g+ und auch in der dortigen Rollenspielercommunity, desweiteren auf rsp-blogs.de. Auf g+ poste ich relativ wenig, ab und zu ein interessantes Katzenbild und verlinke meine Blogeinträge, ab und zu kommentiere ich, als Callisto oder auch mal mit meinem privaten Account. Wenn die Zeit kommt, werd ich dort Hangoutrunden anbieten. Wenn. Nicht hetzen bitte.


Eine Rückkehr ins Tanelorn möchte ich nicht ausschliessen, aber zumindest für die nächsten drei Monate bleibe ich dort fern.

Jetzt sollte ich mich mal an wichtigere Blogartikel setzen. Danke fürs Lesen und bis die Tage.

Samstag, 13. April 2013

Wiedergeburt, ein Beitrag zu "Im Mutterleib"

Wieder ein Beitrag zum Karneval, das Thema diesen Monat lautet "Im Mutterleib"

Da schreib ich doch mal was zur Wiedergeburt bei Felis. Ich hab mittlerweile beschlossen, das man standardmäßig bei Felis im zweiten Leben startet. Wie das erste Leben geendet hat, ist dem Spieler überlassen. Aber das zweite Leben beginnt im Mutterleib. Bastet setzt die Seele in eine trächtige Katze ein und formt dort einen neuen Fötus. Katzenliebhaber werden wissen, dass sich in einem Wurf durchaus Kätzchen von unterschiedlichen Vätern befinden können. Da sollte es also nicht auffallen, wenn ein Kätzchen eher seiner vorherigen Form entspricht als dem angeblichen Vater.

Im Mutterleib selbst, ist die neu-zu-gebärende Katze sich ihres alten Lebens und ihres Todes durchaus bewusst, allerdings schläft sie und ihre Seele wandert somit zum ersten Mal relativ bewusst durch die Traumlande(Memo an mich: Arbeite den Scheiss mal aus! Rücks in den Fokus!).
Sollten nun andere Katzen unbedingt mit dieser Katze sprechen wollen, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, selbst in die Traumlande zu reisen um die im Mutterleib träumende Katze zu finden.

Regeltechnisch gesehen ist dies auch die Zeit, in der Bastet ihrer zukünftigen Streiterin die ersten übernatürlichen Gaben beibringt.

Nach der Geburt gibt es jedoch einen Mechanismus, der dafür sorgt, dass das Kätzchen auch Kätzchen ist. Dies ist die Muttermilch. Solange diese Katze mit Muttermilch (nicht Ersatzmilch) versorgt wird, der ihre Erinnerungen an das alte Leben unterdrückt. In der Phase der Entwöhnung kommt daher sukzessive die Erinnerung zurück. Wenn man diese Phase spielen möchte, würde ich empfehlen, dies als extreme seelische Konsequenz abzuhandeln, die erst mit der Entwöhnung geheilt wird. Gaben sind ohne Erinnerung an ihre Beherrschung dann auch nur benutzbar wenn man im Zusammenhang damit einen Aspekt aktiviert.

Zurück zu den Traumlanden. Ich hab bisher mehr Augenmerk aufs Schattenland gelegt. Wieder mal und diesmal schmerzlich, ist mir jedoch bewusst geworden, wie wichtig eine korrekte Ausarbeitung der Traumlande ist. Immerhin können Katzen bis zu 16 Stunden am Tag mit Schlaf verbringen.

Für Newbies: Was ist der Unterschied zwischen Schattenland und Traumlande? Das Schattenland ist nur eine tiefere (oder höhere?) Ebene unserer materiellen Welt. Man kann es sich sehr ähnlich dem Zwielicht aus der russischen Wächter-Reihe vorstellen. Über die Schatten kann die Katze (oder andere) ins Schattenland mitsamt ihrem Körper eintreten und sich dort fortbewegen. Im Grunde ist dies unsere Welt aber in schwarzweiß, wobei Lebewesen farbig sein können. Normale Lebewesen die sich in der normalen Welt befinden, wirken wie Farbklekse hinter Glas. Wesen innerhalb des Schattenlands können auch farbig sein, passen normalerweise jedoch ihr Aussehen an die schwarzweiße Umgebung an. Hier halten sich auch Geister und Dämonen auf.
Die Traumlande sind zusammenhängende Inseln, gespeist aus der Fantasie der Träumenden. Es gibt ein paar feste Pfade, ein paar Tricks und Wegmarken um willentlich zu navigieren. Bei Menschen nennt man das "Luzides Träumen" wenn man seinen Traum steuern kann. Katzen, zumindest Wiedergeborene, können das besser. Über die Traumlande lassen sich auch die Domänen von Göttern betreten oder man kann von diesen aufgesucht werden. Gerade weil diese Inseln der Träumenden sich immer wieder verändern, je nach dem wer grade was träumt und weil auch Götter träumen(eigentlich machen sie kaum was anderes) muss ich also hier Wegmarken, eventuell auch Regeln und Aspekte festlegen.

Möglicherweise gibt es sogar eine Verbindung vom Schattenland in die Traumlande.

So, das war mein Beitrag zum Karneval! Ich hoffe, es hat nicht gelangweilt und ich hab nichts vergessen.

Samstag, 30. März 2013

Pokerchips für FelisFate

Der großartige Azzurayelos macht zur Zeit im Tanelorn eine Sammelbestellung für Pokerchips für Fate. Ich bin sehr dankbar, dass er für mich auch ein Design für Felis hergezaubert hat. Er hat aber auch andere Designs angefertigt, unter anderem auch Space-Chips und Equinox-Chips, sowie zu Fate und diesen noch sogenannte Boost- und Doom-Chips. Wobei die letzten verteilt werden, wenn Free Invocations geschaffen wurden, eben je nachdem ob für oder gegen die Spieler. Für mich brauch ich das nicht und da mehr als 10 Designs teurer werden würden, geht das so auch genau auf. Wer also noch Fatechips bedruckt haben möchte, hat noch über Ostern Zeit sich verbindlich an der Bestellung zu beteiligen. Zahlung per Vorkasse.

Alles weitere hier
Das ist übrigens das Design, für das ich und meine Mitbesteller sich schliesslich entschieden haben.

Edit: Übrigens steht auch eine Version für Malmsturm bereit, allerdings müsste hier noch die Mindestbestellmenge von 300 Stück erreicht werden, da es das elfte Design wäre.